So machst du dir einen veganen Lahmacun!

So machst du einen veganen Lahmacun

Ich liebe es mich in fremden Küchen auszuprobieren und besonders liebe ich es ganz klassische, traditionelle Rezepte in veganen Varianten nachzukochen. Oft ist es ganz leicht die Zutaten anzupassen, manchmal ist es aber auch schwieriger. An dem veganen Lahmacun habe ich länger rumprobiert.

Normalerweise wird die türkische Pizza mit einer Hackfleisch-Mischung belegt. Das kommt für mich nicht in Frage. Bevor ich vegan wurde, habe ich das ganz gerne gegessen und mir gefällt der Gedanke frischen Salat in einen herzhaften, leicht scharfen Fladen einzuwickeln.

Wenn du Sojaprodukte nicht magst oder verträgst und du keinen Belag mit Tofu möchtest, musst du trotzdem nicht auf den Genuss verzichten. Deniz von Healthy on Green hat einen veganen Lahmacun mit einer Tofu-Alternative entwickelt.

Einige der Zutaten bekommst du im türkischen Laden. Wenn du keinen in der Nähe hast, kannst du genauso gut die Alternativen verwenden.

Zutaten für veganen Lahmacun (5-7 Stück)

Für den Teig:

  • 500 g Mehl
  • 1/2 Würfel frische Hefe
  • 1 El Agavendicksaft
  • lauwarmes Wasser
  • 3 El Olivenöl

Für den Belag:

  • 1 Packung Tofu Rosso (z.B. von Taifun)
  • 3-4 El Paprikamark (alternativ Tomatenmark)
  • 2 mittlere Zwiebeln
  • 2 kleine Chilischoten
  • Pul Biber (Paprikagewürz; alternativ Chilipulver)

So wird’s gemacht

1. Für den Teig löst du die Hefe in etwas lauwarmen Wasser und gibst den Agavendicksaft dazu. Lass es 10 Minuten ruhen und vermenge dann Mehl, Olivenöl und Hefewasser. Ist der Teig noch sehr klebrig, kannst du noch etwas Olivenöl nachgeben. Der Teig sollte dann 30 Minuten abgedeckt stehen und sein Volumen verdoppeln.

2. Für den Belag zerbröselst du den Tofu und lässt ihn mit ein wenig Öl in der Pfanne anrösten. Die klein gewürfelten Zwiebeln kommen dazu, wenn der Tofu schon leicht angebraten ist. Die Chilischoten schneidest du in Ringe und röstest sie ebenfalls mit an. Wenn die Zwiebeln etwas Farbe bekommen haben, würze mit Pul Biber und Paprikamark. Wenn du es nicht so scharf magst, strecke mit Tomatenmark. Der Belag soll eine weiche aber formbare Konsistenz haben.

3. Heize den Ofen auf volle Hitze vor. Lass das Backblech im Ofen, damit es auch heiß wird. Forme aus dem Teig kleine Kugeln und rolle sie dünn aus. Den Belag klebst du auf den Teig und legst den Fladen auf das Backblech. Am Besten klappt es, wenn das Blech ganz unten im Ofen ist. Der vegane Lahmacun bleibt nur 4-5 Minuten im Ofen. Sonst wird der Teig knusprig und du kannst ihn nicht mehr rollen.

Als Salatbeilage gibt es klassisch Rot- und Weißkohl mit rohen Zwiebeln, Tomaten und Petersilie. Aber auch jeder andere Salat passt dazu.

Lass es dir schmecken!

Gibt es ein Rezept, dass du seit deinem Umstieg auf vegane Ernährung vermisst? Schreib es in die Kommentare!

Alles Liebe
Deine Anna

 

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